Autorin mit Hut

Warum Autorin? Weil das immer schon klar war, dass ich schreibe. Geschichten erfinden und sich in andere Welten träumen ist für mich so wichtig wie täglich Brot. (Oder manchmal auch wichtiger.)

Warum mit Hut? Weil Hüte einfach toll sind, warum fragst du?

Bisherige Veröffentlichungen:
Mission: Levity Band 2 – Gute Leute, schlechte Zeiten
Einhörner und andere Nervtöter (Kurzgeschichte in der Anthologie The U-Files)
Meerschaum

Social Media:
Facebook: Anna Holub – Autorin
Twitter: @plumologie

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Das Notizbuch ist tot, es lebe das Notizbuch!

Gestern musste ich von einem meiner lieben Schreibnotizbücher Abschied nehmen. Es ist beinahe traurig, aber das Büchlein war bis zur letzten Seite voll.

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Mein kleines Büchlein vollgeschrieben. *schnüff*

Was sieht so ein Schreibnotizbuch aus, fragt ihr euch? Nun, erst einmal zur Warnung: Ich mache nichts so hochangesehenes wie Bullet Journal oder sonstwie coole und trendige Notizbücher. Meine Bücher kosten im Billigladen ganze 10 Kronen das Stück und werden von mir ganz schamlos zerfleddert und gequält, bis sich die Seiten buchstäblich biegen.

Noch da? Dann erkläre ich mal, wozu genau ich mir Schreibnotizbücher angelegt habe, und was dabei meine Überlegungen waren.

Die waren genau so: Ich habe öfter mal Blanko-Bücher geschenkt bekommen, die wirklich wunderschön waren. Aber genau, weil sie so schön waren, habe ich darin auch nie etwas geschrieben. Da sollte etwas Besonderes hineingeschrieben werden, am besten ein komplettes Werk mit Illustrationen, Inhaltsverzeichnis und und und…! Nichts Geringeres als das Rote Buch des Auenlandes sollte es werden!

…und so fristen die armen Büchlein noch immer ein Schattendasein in der untersten Schublade, während ich ständig wegen Papiermangels auf Ideen verzichten musste, die mir während des Spaziergangs, am Weg zur Arbeit oder auch in einer langweiligen Sitzung gekommen waren. Oder noch schlimmer: Ich schrieb die Ideen auf einem Schmierblatt auf und verlor es dann.

Es war klar: Ich brauchte ein Buch für Notizen, Skizzen, Arbeitspläne und so weiter. Auch wenn es nur dazu dienen sollte, dass ich in langweiligen Sitzungen auf einem Papier herummalte, anstelle aus dem Fenster zu starren. Aber ich brauchte etwas, das billig und minderwertig genug war, dass ich es auch benutzen würde. Etwas, bei dem es nicht wichtig war, dass eine Seite einmal als Einkaufszettel benutzt oder überhaupt herausgerissen wird. Und etwas, das in meine Hosentasche passt, damit ich es immer mit mir herumtragen kann. Und damit waren meine Kriterien schon klar.

Nein, ein Kriterium kam noch dazu: Es musste unliniert sein. Nicht, wegen dem Jimenéz-Zitat, das ich am Anfang meines Blogs geschrieben habe. Sondern ganz einfach, weil ich in meinen Notizbüchern genau so oft zeichne, wie ich schreibe. Sehr viele meiner Bilder und Illustrationen haben in diesen Büchern ihren Anfang genommen. Ich verwende die Bücher einfach für alles!

Was noch wichtig ist: Dafür gibt es keinen Plan. Die Bücher sind eine Zwischenablage. Was davon wichtig ist, wird später in den Computer oder auf eine bessere Skizze übertragen. (…wenn ich es nicht vergesse. Aber dann wird das Buch spätestens, wenn ich mich an die nächste Szene setze und überlege „Hm… wie war das noch mal?“ wieder herausgekramt.)

Die Bücher werden übrigens en gros gekauft und später nach Gutdünken individuell verziert, damit ich sie auseinanderhalten kann. Dieses Buch hat zB eine Skizze des Skeletts einer ausgestorbenen Seekuh aus dem naturhistorischen Museum. Das vorherige hatte einen Nanowrimo-Sticker, das nächste hat einen Sticker mit der Katze Jansson…

Klarerweise ist das nicht die einzige Methode, aber für mich funktioniert sie. Was habt ihr für Methoden, um eure Ideen zu verwalten?

 

Meerschaum ist da!

Und es ist erschienen! Meerschaum gibt es jetzt als ebook oder Print bei der Amazone eures Vertrauens.

https://www.amazon.de/gp/product/1548925004

Kopenhagen im Winter.
Ein verklungenes Lied.
Blutige Gischt.

Wer ist diese geheimnisvolle Frau mit den meerblauen Augen? Als Journalist glaubt Oliver Welker, mittlerweile Menschenschicksalen gegenüber abgebrüht zu sein. Und Reportagen über Flüchtlinge sind auch nicht mehr neu. Doch das Foto seines Kollegen Mathieu lässt ihn nicht mehr los. Bald ist er in einem Strudel aus Mord, Intrigen und Korruption gefangen, in dem Menschenschmuggel nur das Bruchstück eines viel größeren Puzzles ist. Kann Oliver es schaffen, seine geheimnisvolle Schöne zu retten oder ist auch sie nicht, was sie scheint?

Hans Christian Andersens traurige Meerjungfrau trifft Skandinavien-Thriller. In Anna Holubs Neuerzählung eines der größten Klassiker sind die Risiken hoch, das Klima mörderisch und selbst die Prinzen sind schon lange nicht mehr so ritterlich, wie man es sich wünschen mag.

Band 7 aus der Reihe der Märchenspinnerei.

 

Viel Spass beim Lesen!

 

Wochenrückblick, Meerjungfrauen und Zitate!

Mittlerweile sind 7 Tage seit dem Coverreveal vergangen. Ich habe das letzte Korrektorat von meiner Kollegin zurückbekommen und das Buch ist jetzt bei Createspace und wird geprüft. Es ist also alles im seegrünen Bereich!

Seitdem habe ich jeden Tag auf den sozialen Medien ein Zitat veröffentlicht. Gestern gab es sogar ein Bonuszitat – und noch eines, weil der Autorenwahnsinn auch nach einem Zitat suchte! Welches davon gefällt euch denn bis jetzt am besten?

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Ankündigung: Meerschaum

*Trommelwirbel* Und hiermit wird das Cover meines nächsten Buchs feierlich enthüllt!
🦀🐟🐠🐟🐠🐟🦀
Aber zuerst…
Ihr habt bestimmt schon alle erraten, um welches Märchen es sich handelt, oder?
Es ist eines meiner Lieblingsmärchen seit meiner Kindheit, trotz des in der Originalversion sehr traurigen Endes. Auch die Disneyversion habe ich natürlich heiss geliebt und konnte alle Songs auswendig (teilweise immer noch).
Spätestens jetzt sollte es auch dem Letzten klar sein, dass es sich um die kleine Meerjungfrau von H.C. Andersen handelt!
In meiner Version, sei gleich einmal vorausgesetzt, wird es düster. Im Kopenhagen von Heute trifft meine kleine Meerjungfrau auf einen Skandinavienkrimi, in dem es mörderisch zugehen wird… aber alles Weitere werdet ihr dann im August selbst lesen!
„Meerschaum“ wird ab 13.8. bei Amazon als ebook und Print erhältlich sein.
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Märchenspinnerei

Heute will ich ein Projekt vorstellen, das mir sehr am Herzen liegt. Es geht (natürlich) um die Märchenspinnerei! (Ich nerve schliesslich alle meine Bekannten schon spätestens seit November damit…)

Spinnrad logoWas ist die Märchenspinnerei?
Vor ein paar Monaten ergab ein Wort im Schreibforum das andere, und eine Gruppe märchenbegeisterter AutorInnen tat sich zusammen und beschloss, alte Märchen in neues Gewand zu kleiden. Das war die Geburtsstunde der Märchenspinnerei. Nach ein paar Monaten harter Arbeit haben wir auch schon unsere ersten Veröffentlichungen:

Der Axolotlkönig von Silvia Riess
Ein Mantel so rot von Barbara Schinko
Hollerbrunn von Tina Skupin

Eine weitere Veröffentlichung ist für den 13. jedes Monats geplant. Meine kommt am 13. August! (Schreibt es euch schon einmal in den Kalender.) Heute Nacht ist übrigens feierliches Coverreveal dafür…

In der Zwischenzeit noch ein kleines Interview über mich und die Märchenspinnerei, die auch auf der Website veröffentlicht wurde:

Warum bist du der Märchenspinnerei beigetreten? Was hat dich an dem Projekt motiviert?
Moderne Überarbeitungen von Märchen haben mich eigentlich immer schon fasziniert. Ich lese sie ziemlich gerne und hatte auch schon meine eigene Idee, die ich schon immer gerne umsetzen wollte und für die es nie so richtig gepasst hat. Die Chance, bei einer Gruppe von tollen AutorInnen mitzumachen, die ausserdem noch eines meiner Lieblingsthemen bearbeiten, konnte ich mir nicht entwischen lassen!

Was ist eigentlich dein Lieblingsmärchen?
Als kleines Kind habe ich meine Mutter sicher tausende Male mit Rotkäppchen genervt. Aber später, als ich schon selbst lesen konnte, haben mir die Kunstmärchen von Hans Christian Andersen, Oscar Wilde und Co. eigentlich immer am meisten zugesagt. Je trauriger, desto besser.

Auf was freust du dich besonders?
Ich freue mich jeden Monat wie ein kleines Kind, wenn ich ein neues Märchen lesen darf und sehen kann, wie meine KollegInnen die Geschichte diesmal interpretiert haben. Und natürlich freue ich mich darauf, dass die Märchenspinnerei zügig weitergeht und ich irgendwann einmal eine gesammelte Reihe im Regal stehen haben werde!

 

Guten Morgen, Böse Einhörner!

Jaaa! Es ist endlich soweit – heute, passenderweise am Welttag des Buches, kommt meine Kurzgeschichte „Einhörner und andere Nervtöter“ in der Anthologie des Talawah-Verlags heraus. *hüpf*

Wenn euch also immer schon interessiert hat, was für Nervtöter Einhörner eigentlich sind, ob es noch welche in Deutschland gibt, oder was wir Einhornagenten eigentlich so machen, wenn wir nicht als Schreiberlinge getarnt sind, surft zu www.talawah-verlag.de oder Amazon und schnappt euch das Buch!

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Wochenrückblick – Es einhornt schon sehr!

Es ist Freitag, also schreibe ich einen Wochenrückblick, auch wenn noch nicht viel geschehen ist. Also was war los? Was ist los? Was kommt?

Was war los: Dieses Blog wurde eröffnet. Ansonsten ist Aprilwetter, Schnee und Sonne wechseln sich ab und ich huste nicht noch immer, sondern schon wieder. Keime sind keine Pokemon, man muss sie nicht alle fangen!

Was ist los: Ich arbeite noch immer am Edit meines Märchens, das diesen Sommer bei der Märchenspinnerei veröffentlicht wird. Mehr dazu später…

Was kommt: Jaaa! Nur noch 2x schlafen, dann kommt meine Kurzgeschichte „Einhörner und andere Nervtöter“ in der Einhornanthologie des Talawah-Verlags, „The U-Files“ raus!

Wenn euch schon immer interessiert hat, was für Nervensägen diese Tiere eigentlich sind, dann surft diesen Sonntag zum Talawah-Verlag und schnappt euch das Buch. Und wenn ihr noch eine Ausrede braucht: Ein Teil des Erlöses kommt dem Tierheim Uhlenkrog zugute!

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~~~I WANT TO BELIIIEEEVEEE~~~

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„Wenn man dir liniertes Papier gibt, schreibe quer über die Zeilen.“ – Juan Ramón Jimenéz

So fängt die Widmung eines meiner Lieblingsbücher an. Wer weiss, welches?

Von dem, der diese Worte geschrieben hat, weiss ich selbst wenig. Doch das Zitat habe ich mir immer zu Herzen genommen. (Selbst ziehe ich es vor, komplett unliniertes Papier zu benutzen. Warum die Freiheit einschränken?)
Aber nachdem mir WordPress schon netterweise ein (liniertes) Notizbuch in den ersten Beitrag gelegt hat, kann ich das auch als Ausrede benutzen, etwas über mich selbst zu berichten.

Also, ich bin: Autorin, Künstlerin, Nerd und auch sonst Wahnsinnige. Ich lebe in meiner Wahlheimat Schweden, aber von dort aus hauptsächlich im Internet und hinter einer Tastatur. Deshalb auch gleich eine Warnung: Nach Elchen werdet ihr hier vergeblich suchen (dafür ist meine Verfasserkollegin Tina Skupin zuständig), dafür umso mehr von fantastischen Welten, störrischen Haupt-und Nebenfiguren und dem üblichen Problem einer Schriftstellerin, wenn noch zu viel Morgen am Ende der Kaffeekanne übrig ist…